|
Reizvoll eingebettet in die bewaldeten Berge des Oberbarnims
und am Rande der weiten Ebene des Oderbruchs liegt Bad Freienwalde
zirka 60 km nord östlich von Berlin entfernt. Und nur zirka
eine Autostunde zum Oderstrom ins benachbarte Polen.
Als im 17. Jahrhundert der Große Kurfürst, Friedrich Wilhelm
der Vorzüge des Naturraums und der natürlichen Heilmittel
gewahr wurde, entwickelte sich die älteste Kurstadt der Mark
Brandenburg (seit 1684) zu einem Zentrum für Erholung und
Wohlbefinden. Daran erinnert in jedem Jahr das Brunnenfest
mit Musik, Theater, Kunst- und Handwerkermarkt.
War es damals das Heilwasser, das für die Genesung der Gäste
sorgte, so ist es heute das Moor, das als ortsgebundenes Heilmittel
im Rahmen ambulanter und stationärer Heilverfahren zur Therapie
von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie rheumatologischer
Beschwerden angewandt wird.
Die fachspezifische Einrichtung ist die im historischen Kurviertel
gelegene AHG Klinik und Moorbad Bad Freienwalde. In der orthopädisch-rheumatologischen
Rehabilitationsklinik mit 220 Betten werden Anschlussheilbehandlungen,
stationäre Heilverfahren und Gesundheits-programme für Selbstzahler
durchgeführt.
Das Angebot für ambulante Kurgäste und Gesundheitsurlauber
wurde mit der Eröffnung des Kurmittelhauses 2002 im ehemaligen
von Carl Gotthard Langhans erbauten Bade- und Logierhaus zielgerichtet
qualifiziert. Wer sich ausführlich mit der Geschichte der
ältesten Kur- und Badestadt vertraut machen möchte, dem sei
ein Besuch im Oderlandmuseum empfohlen. Im historischen Kurviertel,
dem Gesundbrunnen, finden Sie während des Aufenthaltes Raum
und Zeit vom Alltag abzuschalten und um sich zu erholen.
Entspannend ist aber auch ein Bummel durch die historische
Innenstadt, die sich übrigens mit über 100 Denkmälern schmückt.
Neben den prachtvollen Bürgerhäusern und herrlichen Gründerzeitvillen
ist unter anderem die Kirche St. Nikolai am Marktplatz zu
besichtigen.
Aber auch das Schloss mit seinem anliegenden Park wurde von
David Gilly ebenfalls in diesem Stil erbaut. Hier weilte einst
die Königin Luise Friederike. Heute ist eine Ausstellung über
das Wirken des späteren Besitzers, Industriellen und Politers
Walther Rathenaus zu sehen. Dem Naturliebhaber erfreut sicher,
der vom Gartenkünstler Lenné angelegte Kurpark, das Haus der
Naturpflege mit seinem Schau- und Lehrgarten oder die höchsten
Bäume des Landes Brandenburgs.
Neben den zahlreichen Ausflugszielen, wie z.B. der Baasee
in Sonnenburg, das Schiffshebewerk in Niederfinow locken längere
Rad- und Wandertouren in die reizvolle Umgebung ein. Darüber
hinaus bieten ein Besuch im Brandenburgischen Freilichtmuseum
Altranft oder im Fontane-Haus in Schiffmühle beste Voraussetzungen
für anspruchsvolles Kulturerleben.
Ebenso die vielfältigen traditionell jährlich wiederkehrenden
Veranstaltungen (Köhlerfest, Altstadtfest ...) und Freizeitaktivitäten:
Wandern, Radfahren, Schwimmen (Freibad, Naturbadeseen), Reiten,
Angeln, Kanu, Fitness, Kegeln und Bowling, Sauna, Solarium
oder Skispringen (Nördlichster Wintersportort Deutschlands).
Aber auch die Entdeckung Bad Freienwaldes von oben im Rahmen
der Aktion „Über 264 Stufen zum Bad Freienwalder Turm-Diplom“
ist für den einen oder anderen sicher verlockend.
Schon für Theodor Fontane war der Höhenunterschied Grund genug,
Bad Freienwalde als „Bergstadt“ zu bezeichnen und den „hübschen
Ort“ für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen ...
Wir jedenfalls, freuen uns schon heute auf Sie. Bis dann in
Bad Freienwalde ...
|